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Schöner lesen mit einem Klassiker aus den 20er Jahren: Büro-Gelenkleuchte „EB 28“ im Design von Eduard-Wilfrid Buque. Das 1927 entworfene Modell wird heute überwiegend in Handarbeit gefertigt und ist mit einer 90er Silberauflage veredelt. Bis 85 cm hoch, ab ca. 2.350 €. Tel. 0421-430 41 70, www.tecnolumen.de |
Um eine ausgewogene Beleuchtung zu erreichen, gilt es vier Faktoren zu beachten: Beleuch- tungsniveau, Lichtfarbe, Schattenwirkung und Lichtrichtung. Für drei der wichtigsten Wohnbereiche haben wir einige nützliche Tipps zusammengestellt. So behalten Sie in jeder Situation den Überblick. Das Wohnzimmer gilt als Mittelpunkt der eigenen vier Wände, entsprechend vielfältig wird es genutzt: zum Lesen, Schreiben, Spielen, Fernsehen, Musik hören, Ausruhen, Unterhalten, Gäste empfangen, Feiern. Dabei ist klar: Eine Lichtquelle reicht hierfür nicht aus, je nach Grundfläche benötigen Sie daher drei bis fünf Leuchten. So sollten im Umfeld der Sitzgruppe drei Lampen mit Dimmregler platziert werden, damit Sie die Helligkeit des Raumes Ihrer Stimmung anpassen können. Wand-, Tisch- oder Stehleuchten, die als Leseleuchten genutzt werden, ermöglichen eine individuelle Einstellung, wenn ihr Arm dreh- und schwenkbar ist und der Reflektor verstellt werden kann. Eine korrekte Ausleuchtung der Leseecke ist vor allem abhängig vom Alter der betreffenden Person(en). So benötigt ein 60-Jähriger doppelt so starkes Licht wie ein 20-Jähriger, um eine vergleichbare Sehschärfe zu erreichen. Zum Fernsehen sollten Ihre Leuchten so ausgerichtet sein, dass keine störenden Reflexe auf dem Bildschirm entstehen. Für die Aufhellung der Wandpartien rund um den Fernseher eignen sich hinter dem Gerät angebrachte Wandleuchten. Aber Achtung: Da große Helligkeitsunterschiede zwischen Bildschirm und Raumumgebung die Augen stark belasten, sollten Sie während des Fernsehens weitere Lichtquellen einschalten. Wohnliches Ambiente durch Akzentbeleuchtung Neben seiner funktionalen Aufgabe entfaltet Licht eine atmosphärische Wirkung. Erst wenn es nicht immer gleich hell ist und Licht gedimmt werden kann, entsteht ein wohnliches Ambiente. Auflockernd wirkt dabei eine Akzentbeleuchtung, beispielsweise von Bildern, Skulpturen, Regalen oder Vitrinen. Einfach ausrichten lassen sich Strahler an Seil- und Stangensystemen oder Stromschienen, im Gegensatz zu fest installierten Strahlern sind sie flexibel. Somit können Bilder umgehängt oder Skulpturen problemlos an einem anderen Ort neu aufgestellt werden. Die ideale Esstischleuchte blendet nicht, erhellt jedoch angemessen die Tischplatte und ihre angrenzende Umgebung. Sie wird rund 60 Zentimeter über der Platte angebracht, etwa in Augenhöhe der am Tisch sitzenden Personen. Der direkte Einblick in die Leuchte sollte dabei vermieden werden. Eine optimale Ausleuchtung erreichen Sie durch eine Lampe, die Größe und Form der Grundfläche des Esstisches entspricht. Rund oder oval, quadratisch oder rechteckig, mit der Tischform korrespondierende Leuchten gibt es in großer Auswahl. Noch ein Tipp: Für gemütliche Stimmung sorgt vor allem das warmweiße Licht von Niedervolt-Halogenlampen. Im Arbeitszimmer sollte das Beleuchtungsniveau dem anderer Räume entsprechen, also zwischen 300 und 500 Lux liegen. Wer dabei auf typisches Büroambiente mit Leuchtstoffröhren verzichten möchte, dem sei ein Mix aus direkt und indirekt wirkendem Licht empfohlen. Hierzu können Deckenfluter oder Stehleuchten mit Schreibtischlampen kombiniert werden. Bei letzteren wählen Sie von dekorativ-wohnlich bis nüchtern-funktional aus einer Vielzahl von Modellen. Um eine Blendung der Augen zu vermeiden, empfehlen wir indivudell verstell- und schwenkbare Leuchten. Mit diesen machen sogar Überstunden Spaß. |
